Lieber nicht schreiben, als zensiert schreiben

Anders würde es der FDP-Vorsitzende Christian Lindner auch nicht ausdrücken. Mit diesen Worten hat sich unser bisheriger Redakteur Karlheinz Petersohn entschlossen, nicht mehr für dieses Blättche zu schreiben. Wir bedauern seinen Entschluss. Hat er doch stets versucht, mit Offenheit, Ehrlichkeit und Klarheit die Themen auf den Punkt und Transparenz in die „kommunale Politik“ zu bringen.

Nach Meinung einer geringen Anzahl seiner Parteikollegen sollte er oftmals seine Artikel zensieren lassen, doch dazu war er nicht bereit. Es verwundert doch sehr, ist doch der Grundgedanke der FDP der Liberalismus und ihr fundamentales Ideal die Freiheit des Einzelnen. Für die Liberalen ist der archimedische Punkt der Politik die Freiheit des Einzelnen. Für die FDP gilt doch der Grundsatz: „Ich mag deiLieber nicht schreiben, als zensiert schreiben Diesen Monat im Struwwel Blättche ne Meinung nicht teilen, aber ich werde alles dafür tun, dass du sie leben und äußern darfst“.

Um seinen eingeschlagenen kommunalpolitischen Weg weiter verfolgen zu können, verzichtet er auf die Position des Redakteurs. Sollte sich die Meinung von Teilen des Vorstandes der FDP Idsteiner Land ändern, würde er seinen Entschluss auch überdenken. Er will sich auf die Kommunalwahl 2021 konzentrieren, damit der Bürger zu diesem Zeitpunkt eine schlagkräftige und kompetente Mannschaft in den Reihen der FDP hat. Er findet es durchaus nicht abwegig, daß die FDP mehr Stadtverordnete und eventuell ein 2. Magistratsmitglied stellt.

Wir werden uns bemühen, das Struwwel-Blättche in seinem Sinne und nach seiner Gründungsidee weiter zu publizieren.

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